Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) 2018-11-13T13:54:21+00:00

Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF)

Kurzbeschreibung

Das Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) ist eine zentrale Einrichtung im Bereich der Bildungsforschung und Bildungsinformation. Es wurde 1951 in Frankfurt am Main gegründet. Das Institut trägt mit empirischer Bildungsforschung, digitaler Infrastruktur und gezieltem Wissenstransfer dazu bei, Herausforderungen im Bildungswesen zu bewältigen. Als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft vereint es Grundlagenforschung mit innovativer Entwicklungsarbeit und deren Umsetzung zum Nutzen der Gesellschaft. Mehr als 300 Mitarbeiter, die Hälfte davon Wissenschaftler*innen, beschäftigen sich mit der Erarbeitung, Dokumentation und Vermittlung von Wissen über Bildung und deren Umsetzung. Forschungsthemen umfassen individuelle, institutionelle und systemische Aspekte der Bildung. Hinzu kommen bildungsgeschichtliche Studien und informationstechnologische Ansätze. Das DIPF ist international an diversen Projekten beteiligt und kooperiert mit Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie wissenschaftlichen Forschungsinfrastruktur-Einrichtungen. Das Institut ist aufgrund seiner bibliothekarischen und informationswissenschaftlichen Dienstleistungen eine zentrale Anlaufstelle bezüglich Dokumentationen für bildungsrelevante Themen.

Rolle des Partners im Projekt

Die Hauptverantwortung des DIPF ist die Evaluation des Hand-in-Hand Projekts. Um eine valide und zuverlässige Einschätzung der Effektivität des Projekts zu gewährleisten, wird das DIPF in allen Projektphasen (insbesondere bei der Messinstrumententwicklung und der Durchführung der Hand-in-Hand Trainings) eine aktive Rolle spielen. Darüber hinaus wird das DIPF eng mit der Technischen Universität München bei der Entwicklung der Messinstrumente zusammenarbeiten. Als durch das hessische Bilungsministerium delegiertes Projektmitglied wird es auch die Übertragbarkeit der Projektergebnisse auf der Ebene nationaler Bildungspolitik berücksichtigen.

Sie können mehr hierzu lesen unter: http://www.dipf.de/en/dipf-news

Mitglieder des Projektteams

Svenja Vieluf

Svenja Vieluf ist promovierte Psychologin (Titel der Abschlussarbeit: “Öğretmek or Enseñar? A cross-national study of teachers’ professional competence and teaching quality”) und ist Habilitandin in der Abteilung ‘Bildungsqualität und Evaluation’ des DIPF. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Unterrichtsqualität und Schuleffektivität mit einem Fokus auf Diversität in der Schule sowie transkulturelles Lernen. Sie hat an diversen umfassenden nationalen und internationalen Studien mitgewirkt (z.B. : “Deutsch-Englisch-Schülerleistungen International” (DESI), “OECD Teaching and Learning International Survey” (TALIS), “Programme for International Student Assessment” (PISA)) und war Stipendiatin am College for Interdisciplinary Educational Research, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Jacobs Foundation sowie sechs Leibniz Instituten gefördert wird (www.ciderweb.org) . Derzeit ist sie eine der Leiter*innen des DFG-geförderten Projekts „Modellierung von Ergebnisqualität und Chancengleichheit auf Schulebene (MEChs)“.

  

Mojca Rožman

Mojca Rožman ist promovierte Statistikerin für Sozialwissenschaften (Titel der Abschlussarbeit: “Effect of sample composition in the estimation of item parameters and proficiency estimation in international large-scale assessments”) und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung‚ Bildungsqualität und Evaluation‘ am DIPF. Derzeit ist sie in die Entwicklung der PISA 2018 Fragebögen involviert. Zuvor hat sie an diversen Studien in Slowenien mitgewirkt (z.B. TIMSS, PIRLS, TALIS, SITES). Ihre Forschungsinteressen umfassen Methodologie und Sekundäranalysen von internationalen Large-Scale Studien.

Nina Roczen

Nina Roczen ist promovierte Psychologin (Titel der Abschlussarbeit: “Environmental competence: the interplay between connection with nature and environmental knowledge in promoting ecological behaviour”). Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung ‚Bildungsqualität und Evaluation‘ des DIPF. Ihre Forschungsinteressen umfassen Umweltbildung/Umweltkompetenz, Global Citizenship/Competence und Large Scale Assessment. Im Rahmen von PISA 2018 wirkt sie an der Entwicklung von Fragen zu der lehrplanübergreifenden Domäne „Global Competence“ sowie an der Datenanalyse auf internationaler Ebene mit. Im Rahmen des PISA 2015 hat sie Fragebogenmaterial zur Messung des sozio-ökonomischen Status von Schüler*innen entwickelt, hat die nationalen Adaptationen der Fragebögen koordiniert und war in die Datenanalyse involviert. Außerdem hat sie an der Evaluation des Projekts „Demokratie leben und lernen“ mitgewirkt.